Sozialverhalten bei Hunden

Welpenschutz: Gerücht oder Tatsache?

Viele Welpenbesitzer lassen ihre kleinen Vierbeiner bedenkenlos in der Gegend umhertapsen. Selbst wenn größere Hunde des Weges stolzieren, haben sie keine Sorgen, dass diese ihrem Welpen etwas zu Leide tun könnten: Es gibt ja den Welpenschutz. Doch existiert dieser tatsächlich und vor allem hält sich auch jeder Hund daran? HalloHund hat recherchiert.

Besitzer eines kleinen Welpen gehen häufig davon aus, dass sich ihr kleiner Racker alles erlauben kann. Es gibt ja den sogenannten Welpenschutz, der die Welpen vor Angriffen und Rüge erwachsener Vierbeiner bewahren soll. Was viele jedoch nicht wissen: Nicht jeder ausgewachsene Hund hält sich an Welpenschutz. Eigentlich genießen sogar nur Welpen innerhalb eines Rudels Narrenfreiheit bei ihren vierbeinigen Artgenossen. Das hat auch einen Grund: blutsverwandte Artgenossen innerhalb eines Rudels tun sich gegenseitig nichts, oder beschützen sich sogar zur Erhaltung der eigenen Gene. Trifft demnach ein Welpe auf einen fremden Hund, sollte man nicht mit dem Welpenschutz rechnen. Dies gilt besonders dann, wenn der Welpe die 14. Lebenswoche bereits überschritten hat.

Fällt ein erwachsener Hund einen Welpen an, darf man ein solches Verhalten auf keinen Fall dulden. Denn ob es nun Welpenschutz gibt oder nicht, einen wehrlosen Welpen darf ein Hund mit Manieren einfach nicht anfallen oder auch nur verängstigen. Ein sanftes Tadeln ist natürlich erlaubt, allerdings  nur zur Erziehung besonders aufmüpfiger Welpen.


Habt ihr auch schon die unschöne Erfahrung machen müssen, dass euer Welpe angefallen wurde, oder dass euer Hund einen Welpen angefallen hat? In unserem Forum läuft bereits eine angeregte Diskussion zu diesem Thema.