Gesund durch Hundemassage

Massage macht Hunde fit im Winter

Streicheln ist gut, massieren ist besser. Gerade im Winter. Jetzt ist auf hartgefrorenen Böden, rutschigen Schneewegen und eisglatten Straßen die Verletzungsgefahr für Hunde groß. Durch gezielte Berührung und Bewegung von Haut und Muskeln schenkt ihr der Gesundheit eurer Lieblinge echte Unterstützung. Hier drei einfache Anleitungen für die Hundemassage.

1. Die Haut rollen

Beginnt die Massage mit einem Streichen in gleichmäßigen Bahnen über den gesamten Körper. Das entspannt euren Vierbeiner. Um die Durchblutung seiner Muskulatur anzuregen und Verspannungen zu lösen, nutzt die Rolltechnik. Nehmt die Haut des Hundes sanft zwischen die Fingerspitzen von Zeigefinger, Mittelfinger und Daumen beider Hände. Rollt die Haut nun vom Kopf über Rücken und Seiten bis nach unten.

2. Die Muskeln heben
Wollt ihr bei Winterwetter die Beweglichkeit der Beine und damit das Balancegefühl eurer Hunde verbessern, hilft die Hebemassage. Ihr platziert eure flache Hand etwas unterhalb des fühlbaren Muskels zum Beispiel hinten am Oberschenkel. Dann hebt ihr den Muskel des Hundes für einige Sekunden und lasst den Muskel wieder los. Wiederholt diese Massage mehrmals.

3. Wichtige Punkte drücken

Akupressur ist eine Druckmassage, die ihr selbst durchführen könnt. Eure Fingerkuppe presst dabei für einige Sekunden mit gleichmäßiger Kraft auf einen bestimmten Körperpunkt. Zum Beispiel um die Pfoten eurer Tiere im Winter zu unterstützen gegen Verstauchungen und Zerrungen.  Die Druckpunkte, die die Selbstheilungskräfte im Fuß aktivieren, liegen beim Hund schräg über dem Knöchel und am oberen Ende des Oberschenkelknochens, an der Außenseite des Beines.

Gut zu wissen

Bevor ihr mit der Massage beginnt, beachtet noch folgende wichtige Hinweise. Grundsätzlich muss sich euer Liebling bei der Behandlung wohl fühlen. Vermeidet hartes Zugreifen oder festes Ziehen. Entzündete, geschwollene und wunde Körperpartien, Tiere mit Fieber, Schock oder Hitzschlag dürft ihr niemals massieren. Bitte wendet euch in diesen Fällen immer an einen Tierarzt.   

Text: Christiane Blenski

 

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