Dogdance – Hier steppt der Hund

So wie die meisten Teenager belegen auch viele Hunde (nicht nur in den Flegeljahren) einen Tanzkurs. Dogdance hält fit, Dogdance macht Spaß, Dogdance ist trendy. Dogdance - das ist ein rhythmisches Zusammenspiel zwischen Hund, Mensch und Musik.


Am Anfang war Obedience

Alles begann damit, dass der Engländer John Gilbert in den 80er Jahren die Idee hatte, Obedience-Übungen mit Musik zu untermalen, um eine entspanntere Atmosphäre für Hund und Herrchen zu schaffen. Die Sportart „Heelwork to Music“ (zu deutsch „Fußarbeit zur Musik“) war geboren.

Während es beim Heelwork to Music (HTM) wichtig ist, dass der Hund immer ganz dicht bei seinem Herrchen/Frauchen bleibt, gibt es beim Dogdance, der sich aus HTM entwickelte, keine Einschränkungen. Hund und Mensch haben so mehr Möglichkeiten, sich durch den Tanz auszudrücken und eigene Kunststücke und Choreographien zu erfinden.

Mittlerweile hat sich Dogdance zu einem richtigen Hunde-Trendsport entwickelt und wird oft auf Messen und Hundesportveranstaltungen in großen Hallen vorgeführt. Auf der Messe „Hund und Pferd 2007“ in Dortmund führte Alena Smolíková, die tschechische Meisterin im Dogdance, mit ihrer Hündin Keysi einen nahezu unglaublichen Tanz auf, den Sie sich im nebenstehenden Video ansehen können!

Ablauf

Dogdance ist Teamwork. Mensch und Hund erarbeiten zusammen eine Choreographie, die aus den unterschiedlichsten Tricks und Kunststücken besteht. So springt der Hund über die ausgestreckten Arme seines Menschen, oder schlängelt sich elegant zwischen dessen Beinen hindurch. Der Mensch bewegt sich im Takt der Musik und leitet die Bewegungen seines vierbeinigen Tanzpartners. In einem eingespielten Tanzteam scheinen Mensch und Hund wie durch ein unsichtbares Band miteinander verbunden. Nicht die Perfektion der Choreographie, sondern der Spaß an der Zusammenarbeit steht im Vordergrund!
Dogdance ist kein langweiliger „Kunststückunterricht“ – Mensch und Hund arbeiten auf spielerische Weise zusammen, lernen voneinander und wachsen enger zusammen.


Hilfreiche Tipps für den Start ins Tänzerleben erfahren Sie im Artikel „Dogdance – Darf ich bitten?“.