27.10.200813 Kommentare
Neue Erfindung
Der Thorni – eine bequeme Alternative zum sperrigen Leckschutz
Beim Anblick eines Hundes, mit einer unbequemen Leckschutztüte aus Hartplastik, die vom Arzt oft als Kratzschutz verordnet werden, wird einem das Herz schwer. Eine Beagle-Züchterin hat mit ihrer wie wir finden, revolutionären Erfindung des „Thornis“ diesem Leid ein Ende geschaffen.
Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, eine OP oder Krankheit hinter sich zu haben, müssen die armen Hunde oft auch noch eine harte Plastikschale als Kratzschutz um den Hals tragen. Ein wahres Horrorerlebnis für jeden Vierbeiner. Nach Gerüchen am Boden schnüffeln, unbeschwertes Herumtollen oder Kuscheln ist mit so einer Haube nicht möglich. Wie soll man da gesund werden? Diese Frage stellte sich die Beagle-Züchterin Alexandra-Ines Schwarz und erfand eine tolle Lösung: den Thornikragen! Dieser verhindert genauso wie der harte Leckschutz, dass der Hund Wunden aufbeißt oder ständig ableckt. Aber im Gegenteil zum harten Plastikkragen, ist der Thorni angenehm zu tragen, anpassungsfähig und fällt dem Hund gar nicht wirklich auf. Der Test - den Frau Schwarz an verschiedenen Welpen durchgeführt hat - ergab, dass selbst kleine Welpen keine Angst vor dem Thorni haben.

Die Idee kam der Beagle-Züchterin, als ihr eigener Hund Balou einen Leckschutz nach einer Kastration tragen musste. Der kleine Beagle konnte nicht mehr schlafen, stieß sich ständig an Möbeln an und kratzte die Waden seines Frauchens mit dem sperrigen Trichter auf. Als er sich auch noch in einem Gebüsch verfing und nur mit Hilfe einer Heckenschere nach Stunden befreit werden konnte, reichte es der Beagle-Züchterin. Sie griff zu Pyjama-Hosen, Bauchbinden und Co. um ihrem geliebten Balou die Prozedur eines Plastik-Leckschutzes zu ersparen – jedoch erfolglos. Balou zerfetze alles in Kürze. Bis der Züchterin DIE Idee kam: sie bastelte und nähte aus einem Kissen eine neue Variante und zog es Balou über den Kopf – und so entstand der Prototyp des Thornis. Nach einer langen Entwicklungsphase von mehreren Jahren gibt es heute mit dem Endprodukt „Thorni“ eine bequeme Alternative zum kratzigen Leckschutz. Der Thorni ermöglicht eine Genesung ohne Anzuecken. Er besteht aus einem leichten, strapazierfähigen und wasserabweisenden Stoff, gefüllt mit einem daumendicken Schaumstoff.

Falls ihr auch einen leidenden Hund mit unbequemem Leckschutz zuhause habt, dann erlöst ihn schnell und besorgt einen Thorni. Der weiche Kratzschutz wird nur über Tierärzte vertrieben, da Thorni individuell an die Maße deines Hundes angepasst werden muss. Der Preis beträgt ungefähr 47 Euro. Genauere Infos erhaltet ihr unter www.thorni.de oder unter der Telefonnummer 05171/29 05 24.
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Kommentare
juhu
Das finde ich ja echt super. Klasse Idee.
Es ist wirklich furchtbar mit anzusehen der steife Plastikkragen. Da ist eine weiche und softe Methode, wenn sie funktioniert, eine tolle Alternative.
Echt toll was man hier bei euch für informative Beiträge finden kann.
Super
Das scheint ja wirklich eine gute Alternative zu Trichter und Mondkragen (www.mondkragen.de) zu sein!
V.a. beim Mondkragen können die Tiere mit den Pfoten noch ins Gesicht oder an die Ohren...und wenn ausgerechnet die geschützt sein sollen...
Nach Bauch-OPs trug unser Beagle immer Baby-Strampler als Schutz. Beim anziehen haben wir immer großes Tamatam gemacht und ihr gesagt wiiiie tooooll sie aussieht. Sie ist dann immer ganz stolz damit rumgelaufen!
Luna Bluna
Na, ob Pebbles mit so nem
Na, ob Pebbles mit so nem Ding laufen würde?
Auch den Trichter hat sie nicht akzeptiert, hatten dann kurz ein altes Tshirt genommen, aber eigentlich ging sie nie an die Fäden.
Lg Petra
Das finde ich echt super !
Günni mußte als Welpe fast 3 Monate einen Plastikkragen tragen da er ein Abzess im Gesicht hatte .
Lg: spinne.emeli
coole Sache!
Prima Idee für Hunde, die sonst alles "zerfetzen". Die Idee mit dem Babystrampler ist auch klasse - wäre für unser "Baby" aber zu klein gewesen, so haben wir Ronja nach der Kastration einfach ein ausrangiertes T-Shirt angezogen. Das hat sie auch nicht gestört und alles ist prima verheilt!.
LG Susanne
Genial!
Wirklich eine super Alternative zu den blöden Lampenschirmen! Luna hat damals nach der Kastration einen Gittermaulkorb bekommen. Sieht zwar gruselig aus, aber stört nicht beim schlafen oder trinken. Funktioniert eben nur nicht bei offenen Wunden. Und bei Podencos auch nicht - Forrest kriegt jedenfalls auch Maulkörbe ab ;-)
LG, Pia
Klingt gut. Yasha hatte
Klingt gut. Yasha hatte totale Panik vor der Halskrause, nach 10min haben wir sie wieder abgenommen, weil sie fast einen Herzkasper bekommen hat und sich nicht einmal getraut hat, den Kopf zu bewegen.
Allerdings finde ich den Preis ziemlich groß, da man so etwas ja meistens nur 1, 2 Mal benötigt.
Wir hatten mit einer Art Strampler gute Erfahrungen nach der Kastration gemacht.
preis scho heftig
da muß ich fire recht geben.. der preis ist schon derb...
wir haben alle unsre hunde mit t-shirts, pullovern und co versorgt.. dieser olle lampenschirm kam uns garnich erst ins haus.
shirt und ne gewisse disziplin hat immer ausgereicht.
bei den katzen bekamen wir von unsrem doc ein antibiotika-spray, das zum einen die heilung nich grad negativ beeinflußt hat *g* sondern auch so bitter gerochen und geschmeckt hat, dass alle von den fäden wegblieben. (aber sie waren heilfroh als se danach abgewaschen wurden und endlich wieder dran konnten um sich sauberzulecken*hehe*)
Trichter adé!
Eine ebenfalls sehr gute und preiswerte Alternative zum Trichter ist der sog. ASKA-Verband, den es schon seit vielen Jahren auf dem Markt gibt.
Näheres unter www.aska-verband.de
Nicht so begeistert
So ganz begeistert bin ich nicht. Der Kragen sieht doch ganz schön breit aus. Da hätten meine Mädels Probleme mit dem "Abschätzen" und würden bestimmt oft anecken. Da bleibe ich lieber bei meinen T-Shirts, die bis jetzt (über 20 Jahre) immer gute Arbeit geleistet haben.
VG Ina
























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